√úber mich

profilbildNach Abitur, kaufmännischer Ausbildung und der Geburt zweier Töchter absolvierte ich 2008 eine Ausbildung in medizinischer Fußpflege. Im Jahr 2009 erweiterte ich meine Qualifikation als Massage- und Wellnesstherapeutin.

Anfang 2011 erhielt ich die Diagnose Fibromyalgiesyndrom und entschied mich daraufhin zu einer Ausbildung als Heilpraktikerin.

Die Schwerpunkte in meiner Praxis liegen auf Fu√üreflexzonentherapie, Ohrakupunktur, Entgiftungsberatung und -begleitung und Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora. Ich f√ľhre privat selber zweimal im Jahr Entgiftungskuren durch und profitiere jedes Mal wieder von den positiven Wirkungen. Viele Beschwerden, gegen die ich fr√ľher Medikamente genommen habe, verschwinden durch eine Entgiftung mit begleitendem Aufbau der Darmflora oder bessern sich deutlich. Diese positiven Wirkungen m√∂chte ich gerne an meine Patienten weitergeben und sie auf ihrem Weg zu einem verbesserten K√∂rper- und Lebensgef√ľhl begleiten.


Fibromyalgiesyndrom

Der Name Fibromyalgie ist ein Kunstwort und leitet sich aus den Wörtern fibra=Faser, mys=Muskel, algos=Schmerz und ia=Zustand ab. Übersetzt bedeutet Fibromyalgie also Fasermuskelschmerzzustand. Syndrom bezeichnet eine Gruppe von einzelnen Symptomen.

Das Fibromyalgiesyndrom ist eine chronische und nicht heilbare Erkrankung, die sich durch Schmerzen in wechselnder Intensit√§t und an wechselnder Lokalisation auszeichnet. Schmerzen bestehen in der Muskulatur, an den Gelenken und Sehnenans√§tzen. H√§ufig leiden die Betroffenen an R√ľckenschmerzen sowie Druck- und Ber√ľhrungsempfindlichkeit.

Zu den Schmerzen kommen weitere Symptome hinzu:

  • Schlafst√∂rungen, M√ľdigkeit, Antriebsschw√§che
  • Morgensteifigkeit, Schwellungsgef√ľhl an H√§nden und F√ľ√üen, Karpaltunnelsyndrom, H√§ndezittern
  • Reizdarm, Reizmagen, Reizblase
  • Ger√§usch-, Licht- und K√§lteempfindlichkeit
  • Trockenheit der Schleimh√§ute, Schwindel
  • Konzentrationsst√∂rungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Depression
  • Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Klo√ügef√ľhl im Hals

Die Symptomatik fällt bei jedem Patienten anders aus. Manchmal wird deshalb eine Einteilung in verschiedene Gruppen vorgenommen:

  • Schmerzdominierte Gruppe: die Patienten leiden an Schmerzen und nur in geringem Ausma√ü an zus√§tzlichen Beschwerden.
  • √Ėdemdominierte Gruppe: die Patienten leiden an vermehrten Wassereinlagerungen, √ľber geschwollene Augenlider, Wangen oder Finger am Morgen, abends kommen geschwollene Beine hinzu. Zus√§tzlich bestehen Gewichtsprobleme.
  • Funktionelle-St√∂rung-dominierte Gruppe: die Patienten leiden an zahlreichen funktionellen St√∂rungen. Sie klagen √ľber Schwindel nach langem Stehen, Kopfschmerzen, Schlafst√∂rungen, Reizblase, Reizmagen oder Reizdarm mit V√∂llegef√ľhl, Sodbrennen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung.
  • Angst-/Depressionsdominierte Gruppe: die Patienten haben in der Kindheit schwere Belastungen erfahren wie Vernachl√§ssigung, Lieblosigkeit, Formen von √úbergriffen oder Traumatisierungen. Sie sind schreckhaft und √§ngstlich, in Krisenzeiten k√∂nnen Depressionen oder Angsterkrankungen auftreten
  • Trauma-dominierte Gruppe: die Patienten erfahren nach einem durchlittenen Trauma sowohl k√∂rperlicher als auch seelischer Art und einer entsprechenden Behandlung keine Besserung, die Symptome nehmen im Gegenteil sogar zu, bis sich in relativ kurzer Zeit das Vollbild des Fibromyalgiesyndroms entwickelt hat.

Die Ursache der Fibromyalgie ist unbekannt, der Krankheitsverlauf kann schubweise erfolgen. Ein Krankheitsschub erfolgt meist nach Stress und Infektionskrankheiten, wie z.B. einer Grippe. Der Beginn der Krankheit verl√§uft unspezifisch. Die Patienten, √ľberwiegend Frauen, beklagen oftmals eine vegetative Symptomatik, bevor es zu den f√ľr die Krankheit typischen Schmerzen kommt. Daher dauert es in der Regel mehrere Jahre, bis die Diagnose Fibromyalgiesyndrom gestellt wird. Schulmedizinisch werden den Patienten meist Schmerzmittel und Antidepressiva verordnet. Allerdings helfen gerade Schmerzmittel nicht ausreichend gegen die Schmerzen und haben, ebenso wie Antidepressiva, zahlreiche Nebenwirkungen. Naturheilkundlich stehen Therapeuten unterst√ľtzend zahlreiche M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung, z.B.Ohrakupunktur, Entgiftung und Hom√∂opathie.